Juni
 
 
 
 

Salbei

Der Salbei hat viele volkstümliche Namen, z.B. Altweiberschmecken, Heilsalbei, Mutterkraut, Scharlachkraut, Zanblätter.

Es handelt sich beim Salbei um eine Lamiaceae, einen Lippenblütler, der im Mittelmeerraum heimisch ist. Salbei hat den für Lamiaceen typischen vierkantigen Stengel, ist ein bis zu 70 cm hoher aromatisch duftender Halbstrauch, der an der Unterseite filzig behaarte, dicke graugrüne Blätter hat. Die Blüten sind von hell- bis violettblauer Farbe.

In Mitteleuropa wurde der Salbei von Mönchen eingeführt, genoss im Mittelalter als Heilkraut ein sehr hohes Ansehen und ist auch in heutiger Zeit noch von Bedeutung.

Wirksame Bestandteile des Salbeis sind ätherische Öle und Bitterstoffe. Eingesetzt wird die Droge als Tee, Extrakt, Tinktur oder auch als Tablette gegen Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl, Blähungen, bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich und als Antihydrotikum bei übermäßiger Schweißsekretion.

Salbeiumschläge zur Wundbehandlung

2 TL Salbeikraut mit 1 l siedendem Wasser aufgießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Mit dem Sud getränkte Kompressen mehrmals täglich für 5 – 30 Minuten auf die entzündete Stelle auflegen.